D-Star

Bei D-Star handelt es sich um einen digitalen Übertragungsstandard (in GMSK).

Erfunden wurde er von der JARL (japanischer Amateurfunkverband).

Eine Sprachübertragung guter Qualität benötigt nur halb soviel Bandbreite (6,25 KHz)

wie ein FM-Signal. Trotzdem bleibt noch Platz für die gleichzeitige Übertragung von

1 Kbit Daten. So kann parallel zur Sprache auch noch die eigene Position Übertragen

werden (APRS). Oder Zugriff auf einen Telnet-DX-Cluster erfolgen usw.

Was alles geht und was nicht testen wir (mehrere OM`s im Raum Cuxhaven-Bremerhaven).

Seit 2007 haben wir auch unser eigenes D-Star-Relais In Bremerhaven: DB0BHN.

In den USA und Japan gibt es bereits viele D-Star Relaisfunkstellen.

Wenn erst mehrere Relais vernetzt sind (Linkstrecken und/oder Internet) kann man eine

Gegenstation über das örtliche Relais rufen ohne wissen zu müssen wo sie sich befindet.

Der Relais-Controller baut eine Sprechverbindung zu dem Relais auf, wo das Rufzeichen

zuletzt gehört wurde! die meisten D-Star-Relais in DL verfügen über ein Gateway.

Es gibt 2 Weltweite D-Star Netze:

Das:   DCS-System welches zuvor X-Reflectoren nutzte.

Und das US-Trust-System für das sich ein User erst registrieren lassen muss.

Viele Relais beider Systeme tauschen über www.ircDDB.net ihre Daten aus !

Inzwischen bauen viele ihre Repeater selber aus 2 Funkgeräten + einem PC mit Soundkarte zusammen.

Eine Welt für sich sind die 23cm Geräte (ID1), welche gleich eine

Netzwerkschnittstelle haben und 128 Kbit übertragen können.

Damit kann man seinen DSL-Zugang vom Portabel-QTH aus erreichen.

Alinco bietet auch Digitalgeräte an. Diese sind leider NICHT D-Star-kompatibel.

Zur Textübertragung kann jede Software verwendet werden die auf eine serielle

Schnittstelle zugreifen kann zB: Hyperterm unter Windows oder minicom unter Linux.

Es gibt auch spezielle Programme dafür zB: Dchat von NJ6N (keine Umlaute!).

Am umfangreichsten und in deutsch ist D-term.

Damit kann man nicht nur chatten, sondern auch sehen wo sich die Gegenstation

befindet: ein Mausklick auf die Koordinaten und im Browser geht ein Fenster mit

Google-Maps auf, oder man benutzt den Treiber der Uiview einbindet !

Kabel dafür kann man sich selber bauen: Es ist keine Elektronik notwendig !

Wer sein IC-E91 Handy stationär betreibt sollte es mit 6-8 Volt betreiben, anderenfalls wird es

sehr heiß beim senden. Bei 6V kommen ca. 3 Watt heraus und es wird nur handwarm!

Allerdings muss man den Akku solange abnehmen, da er sonst entladen wird.

Zum aufladen des Akkus im Gerät sind mindestens 11 Volt notwendig.

Das einfachste ist daher ein 3,3 Ohm / 10 Watt Widerstand in der +12V Leitung.

Beim senden mit 5W bricht die Spannung auf 6V zusammen. Bei Empfang wird der Akku geladen!

über all diese Dinge kann man sich im deutschsprachigen D-Star-Forum informieren.

Dort findet man auch Messwerte+ Erfahrungsberichte. Hier eine aktuelle: D-Star-Relais-Liste.

Wer DPRS (APRS via D-Star) machen möchte findet auch dazu

Infos zu Hardware (GPS-Simulator) und Software die hilfreich / notwendig ist.

Die Registrierung fuer die Gatewaynutzung (US-Trust) kann man zB.  hier durchführen: Taunus-Relais-Gruppe.

Die User + Relaislisten des X-Reflector-Systems: www.Xreflector.net.

Neu: Eine kleine Linksammlung , optimiert für D-Star User aus Nord-DL.

Englische Anleitungen zu den Icom Geräten findet man hier.